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Ein Unfall passiert in Sekunden — die Folgen begleiten dich oft ein Leben lang. Die private Unfallversicherung sichert dich rund um die Uhr ab: im Beruf, in der Freizeit und weltweit. Wir vergleichen unabhängig und finden den Tarif, der wirklich zu dir passt.

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Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • Schutz rund um die Uhr — weltweit. Anders als die gesetzliche Unfallversicherung greift die private auch in der Freizeit, im Haushalt, beim Sport und im Urlaub, 24 Stunden am Tag.
  • Kernleistung ist die Invaliditätsleistung. Bleibt nach einem Unfall eine dauerhafte körperliche Beeinträchtigung, zahlt der Versicherer eine einmalige Kapitalsumme — abhängig von Grundsumme, Gliedertaxe und Invaliditätsgrad.
  • Leistet nur bei Unfällen, nicht bei Krankheit. Versichert ist ein plötzliches, von außen einwirkendes Ereignis — die häufigere Ursache für Erwerbsminderung ist jedoch Krankheit (Thema Berufsunfähigkeit).
  • Besonders sinnvoll für Kinder, Senioren und alle ohne BU-Schutz. Für sie schließt die Unfallversicherung eine wichtige Lücke — gerade dort, wo die gesetzliche Absicherung nicht greift.
  • Auf die Bedingungen kommt es an. Gliedertaxe, Progression, der Verzicht auf die Mitwirkungsklausel und starke Zusatzbausteine entscheiden über den echten Wert — nicht der Beitrag allein.
Leistung im Detail

Was ist versichert — und was nicht?

Die private Unfallversicherung leistet, wenn du durch einen Unfall gesundheitlich geschädigt wirst. Als Unfall gilt ein plötzlich von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, das unfreiwillig zu einer Gesundheitsschädigung führt. Kernstück ist die Invaliditätsleistung: Bleibt eine dauerhafte Beeinträchtigung zurück, zahlt der Versicherer eine einmalige Kapitalsumme. Ihre Höhe ergibt sich aus der vereinbarten Grundsumme, der Gliedertaxe (sie bewertet den Verlust oder die Funktionsunfähigkeit einzelner Körperteile in Prozent) und dem festgestellten Invaliditätsgrad — bei vereinbarter Progression steigt die Leistung bei schweren Schäden überproportional an.

Wie gut der Schutz ist, hängt stark von den Bedingungen und Bausteinen ab. Gute Tarife lassen sich hier deutlich unterscheiden — etwa bei der Gliedertaxe, beim erweiterten Unfallbegriff oder bei der Frage, ob eine Mitwirkung von Krankheiten und Gebrechen berücksichtigt wird. Genau hier lohnt der Vergleich.

Typisch versichert

  • Invaliditätsleistung als Kapital bei dauerhafter Beeinträchtigung nach einem Unfall
  • Unfallrente als lebenslange monatliche Zahlung ab einem vereinbarten Invaliditätsgrad (Baustein)
  • Kranken­haus­tage- und Genesungsgeld für die Zeit stationärer Behandlung (Baustein)
  • Kosmetische Operationen sowie Bergungs- und Rückholkosten nach einem Unfall
  • Erweiterter Unfallbegriff — z. B. Schäden durch erhöhte Kraftanstrengung, Eigenbewegung, Infektionen oder Vergiftungen (je nach Tarif)
  • Todesfallleistung und Reha-Management als ergänzende Bausteine

Unfallrente, Tagegelder, erweiterter Unfallbegriff und Reha-Leistungen sind wichtige, aber nicht in jedem Tarif enthaltene Bausteine.

Nicht versichert

  • Krankheiten und deren Folgen — versichert sind ausschließlich Unfälle
  • Vorsätzlich herbeigeführte Gesundheitsschäden
  • Unfälle durch Bewusstseinsstörungen, etwa infolge von Alkohol oder Drogen (je nach Bedingung)
  • Bestimmte Schäden wie Bandscheiben­schäden, Bauch- oder Unterleibsbrüche — oft nur eingeschränkt oder als Baustein
  • Kriegs- und innere Unruhen sowie bewusst eingegangene außergewöhnliche Gefahren

Weil die Unfallversicherung nicht bei Krankheit zahlt, ersetzt sie keine Berufsunfähigkeits- oder Krankenversicherung — sie ergänzt sie.

Relevanz

Für wen ist die Unfallversicherung sinnvoll?

Eine gesetzliche Pflicht gibt es nicht. Sinnvoll ist sie vor allem dort, wo die gesetzliche Unfallversicherung nicht greift — und sie greift nur bei Arbeits-, Wege- und Schulunfällen, nicht in der Freizeit.

Besonders wichtig ist der Schutz für Kinder (in der Freizeit gesetzlich nicht abgesichert), für Menschen ohne oder mit geringer Berufsunfähigkeits-Absicherung, für Senioren (bei denen ein Sturz schwere Folgen haben kann), für Selbstständige, Hausfrauen und Hausmänner (ohne gesetzliche Unfallversicherung) sowie für alle, die viel Sport treiben oder handwerklich aktiv sind.

Wichtig zu wissen: Die häufigste Ursache dafür, den Beruf nicht mehr ausüben zu können, ist Krankheit — nicht der Unfall. Wer seine Arbeitskraft umfassend absichern möchte, sollte deshalb zuerst an die Berufsunfähigkeitsversicherung denken. Die Unfallversicherung ist die passende Ergänzung — und für Personen, die keine BU bekommen oder sie sich nicht leisten können, eine wertvolle Basisabsicherung.

Makler-Checkliste

Worauf du beim Vergleich achten solltest

Der günstigste Beitrag sagt wenig über die Qualität. Auf diese Punkte schauen wir für dich:

  • Ausreichende Grundsumme & ProgressionGrundsumme und Progression (z. B. 225 %, 350 % oder 500 %) bestimmen, wie hoch die Leistung bei schwerer Invalidität ausfällt.
  • Gute GliedertaxeSie bewertet den Verlust einzelner Körperteile. Höhere Prozentsätze — etwa für Hand, Arm oder Auge — bedeuten im Ernstfall mehr Leistung.
  • Verzicht auf die MitwirkungsklauselIdealerweise wird eine Mitwirkung von Krankheiten und Gebrechen erst ab einem hohen Anteil oder gar nicht angerechnet — sonst kürzt der Versicherer die Leistung.
  • Unfallrente sinnvoll wählenEine lebenslange monatliche Rente ab einem definierten Invaliditätsgrad sichert dauerhafte Mehrkosten ab — prüfe die Auslöseschwelle.
  • Erweiterter UnfallbegriffLeistungen bei erhöhter Kraftanstrengung, Eigenbewegung, Infektionen oder Vergiftungen erweitern den Schutz spürbar.
  • Faire Fristen & NeubemessungAchte auf großzügige Melde- und Feststellungsfristen sowie das Recht auf gutachterliche Neubemessung der Invalidität.

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Beitrag verstehen

Was kostet eine Unfallversicherung?

Einen pauschalen Preis gibt es nicht — der Beitrag hängt von wenigen Faktoren ab. Deinen konkreten Beitrag zeigt dir der Vergleich in Sekunden.

Beruf & Gefahrengruppe

Tätigkeiten mit höherem Unfallrisiko werden einer anderen Gefahrengruppe zugeordnet und beeinflussen den Beitrag.

Grundsumme & Progression

Je höher die vereinbarte Grundsumme und die Progression, desto höher die mögliche Invaliditätsleistung — und der Beitrag.

Bausteine & Eintrittsalter

Zusatzleistungen wie Unfallrente oder Tagegelder und dein Alter bei Vertragsbeginn wirken sich auf den Beitrag aus.

Als unabhängiger Makler nennen wir bewusst keine Lock-Beiträge. Der Vergleich rechnet deinen individuellen Beitrag auf Basis deiner Angaben — transparent und unverbindlich.

Makler statt Portal

Warum du deine Unfallversicherung über Trustomat abschließt

Ein Vergleich ist gut. Ein Mensch, der ihn versteht und im Schadenfall an deiner Seite steht, ist besser.

  • Unabhängige AuswahlWir sind an keine Gesellschaft gebunden und empfehlen den Tarif, der zu dir passt — nicht den mit der höchsten Provision.
  • Bedingungen statt BeitragWir vergleichen Gliedertaxe, Progression und Mitwirkungsklausel — dort entscheidet sich, ob im Ernstfall wirklich genug gezahlt wird.
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„Bei der Unfallversicherung zählt nicht der letzte Euro Beitrag, sondern wie fair im Ernstfall die Invalidität bemessen wird.“
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So einfach geht's

In drei Schritten zur passenden Unfallversicherung

1

Vergleichen

Gib deine Eckdaten oben ein und starte den unabhängigen Tarifvergleich. Du siehst die Leistungen mehrerer Gesellschaften nebeneinander.

2

Beraten lassen

Auf Wunsch prüfen wir gemeinsam deinen Bedarf und die Bedingungen — ohne Verkaufsdruck, dafür mit ehrlicher Einschätzung.

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Abschließen & betreut sein

Du entscheidest, wir begleiten. Ab dann bist du bei uns im Bestand — inklusive Betreuung im Schadenfall.

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Häufige Fragen

Fragen & Antworten zur Unfallversicherung

Kern der Leistung ist die Invaliditätsleistung: Bleibt nach einem Unfall eine dauerhafte gesundheitliche Beeinträchtigung zurück, zahlt der Versicherer eine einmalige Kapitalsumme. Deren Höhe ergibt sich aus der vereinbarten Grundsumme, der Gliedertaxe und dem Invaliditätsgrad — bei Progression steigt sie bei schweren Schäden überproportional. Je nach Tarif kommen Unfallrente, Tagegelder oder eine Todesfallleistung hinzu.

Als Unfall gilt ein plötzlich von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, das unfreiwillig zu einer Gesundheitsschädigung führt. Viele Tarife erweitern diesen Begriff — etwa auf Schäden durch erhöhte Kraftanstrengung, Eigenbewegung, Infektionen oder Vergiftungen. Reine Krankheiten sind nicht versichert.

Die Gliedertaxe legt fest, mit welchem Prozentsatz der vollständige Verlust oder die Funktionsunfähigkeit einzelner Körperteile bewertet wird — zum Beispiel eine Hand, ein Arm oder ein Auge. Aus diesem Prozentsatz und der Grundsumme errechnet sich der Invaliditätsgrad und damit die Leistung. Je höher die Sätze, desto besser die Absicherung.

Die Progression sorgt dafür, dass die Leistung bei hohen Invaliditätsgraden überproportional steigt. Bei einer Progression von zum Beispiel 350 % kann die Auszahlung bei sehr schweren Unfällen ein Vielfaches der Grundsumme betragen. So ist gerade der existenzbedrohende Ernstfall besonders gut abgesichert.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung leistet unabhängig von der Ursache — also auch bei Krankheit, die für den Großteil aller Berufsunfähigkeiten verantwortlich ist. Für die Absicherung der Arbeitskraft ist sie deshalb in der Regel vorrangig. Die Unfallversicherung ergänzt sie und ist besonders wertvoll für Menschen, die keine BU erhalten oder sie sich nicht leisten können, sowie für Kinder und Senioren.

Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur bei Arbeits-, Wege- und — bei Kindern — Schul- oder Kita-Unfällen. Die meisten Unfälle passieren jedoch in der Freizeit, im Haushalt oder beim Sport. Für diese Fälle bietet die private Unfallversicherung Schutz, und zwar rund um die Uhr und weltweit.

Ja. Kinder sind über die gesetzliche Unfallversicherung nur in Kita, Schule und auf dem Weg dorthin geschützt — nicht aber in der Freizeit, wo die meisten Unfälle geschehen. Eine private Unfallversicherung schließt diese Lücke und sichert dauerhafte Unfallfolgen finanziell ab. Achte dabei besonders auf Gliedertaxe und Progression.

Nicht versichert sind Krankheiten und ihre Folgen, vorsätzlich herbeigeführte Schäden, Unfälle infolge von Bewusstseinsstörungen (etwa durch Alkohol oder Drogen) sowie Kriegs- und innere Unruhen. Bestimmte Schäden wie Bandscheiben- oder Unterleibsbrüche sind je nach Bedingung ausgeschlossen oder nur als Baustein versicherbar. Die genauen Ausschlüsse regeln die jeweiligen Versicherungsbedingungen.

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